Urgetreide

Urgetreide - die gesunde Getreidekraft aus der Steinzeit

Schon vor tausenden von Jahren bauten unsere Vorfahren Urgetreide wie Einkorn, Emmer, Dinkel und Waldstaudenroggen an.

Durch den ertragreicheren Weizen waren die alten Sorten in Vergessenheit geraten.

Da in den letzten Jahren das Interesse an hochwertigen ökologisch erzeugten Lebensmitteln steigt, werden  die Urgetreide wieder vermehrt in Deutschland angebaut.

Im Vergleich zu herkömmlichen Getreidearten ist der Anbau jedoch aufwändiger, der Ertrag geringer und die Ernte oft schwieriger, was sich im Preis niederschlägt.

Der gesundheitliche Wert der Urgetreide zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Eiweiß und Ballaststoffen aus. Durch den Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, wodurch ein längeres Sättigungsgefühl eintritt. Zudem enthält Urgetreide weniger Gluten als herkömmlicher Weizen und ist somit leichter verdaulich und bekömmlicher. Im Vergleich zu modernen Getreidesorten liefern die Urgetreide deutlich mehr Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe.

Emmer 

Emmer ist ein Spelzgetreide, dessen Korn von Spelzen umschlossen und so vor vielen Umwelteinflüssen geschützt ist.

Er enthält viele Nährstoffe wie Vitamin B1, B3, E, Zink, Magnesium, Eisen und Beta-Carotin.

Ein aus Emmer hergestelltes Brot hat eine charakteristische dunkle Färbung und einen kräftigen, nussigen Geschmack.

Schwarzer Emmer

Einkorn

Einkorn

Aus dem zarten kleinen Einkorn wird ein gelbliches Mehl gewonnen.

Es enthält viel Eiweiß, Mineralstoffe, Carotinoide und Ballaststoffe.

Mit seinem milden Aroma lässt sich Einkornmehl gut für Pfannkuchen, Waffeln und Sauerteige verwenden. Auch leckere Kuchen aus Rühr- und Biskuitteig sowie Mürbeteiggebäck gelingen gut.

Dinkel-
Oberkulmer Rotkorn

Oberkulmer Rotkorn wird als echter Dinkel bezeichnet. Leider ist der heute in Supermärkten angebotene Dinkel meist eine gekreuzte Form mit Weizen. Dabei besitzt dieses Getreide die für den Urdinkel typischen Eigenschaften nicht mehr.

 

Dinkel

„Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit. Und wie immer zubereitet man ihn isst, sei es als Brot, sei es als andere Speise, ist er gut und lieblich und süß.“ (Hildegard von Bingen)

Waldstaudenroggen

Waldstaudenroggen

Der Waldstaudenroggen wird häufig als die Großmutter des Roggens bezeichnet.

Durch sein angenehmes, süßliches Arom eignet sich sein Mehl besonders zum Backen von leckerem Brot und Brötchen.

Unser Service für Sie

Auf Wunsch erhalten Sie
bei uns alle Urgetreidesorten frisch gemahlen.

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